Spielbericht: Eintracht Nüttermoor – TSV Lammertsfehn 3:1 (1:0)

16 Spieler standen zur Verfügung – Wow. Somit konnte sich Kapitän Wilfried Loers „freinehmen“. Irgendwie wußte er wohl warum…

Lammertsfehn hatte sich viel vorgenommen und begann offensiv, aber irgendwie war es ein verkorkstes Spiel. Gleich der erste
Angriff der Gastgeber führte zu einem Elfmeter. Bemühungen nach vorne waren zwar genügend da, aber irgendwie alles fruchtlos.
Es war eines dieser Spiele, wo man hätte wohl noch Stunden, Tage oder Jahre spielen können. Hier hätte man nichts geholt…
Offensiv wollte man agieren. Das wurde gleich zu Beginn irgendwie… sagen wir… eigenwillig interpretiert. Weit aufgerückt ist
Nüttermoor plötzlich durch. Liberio Tom Mansholt bleibt im Zweikampf nur ein Foul übrig und es gibt Elfmeter!
Gerd Börgmann ahnt die Ecke, aber nützt nichts – 1:0.

Der TSV reagiert mit einer schönen Balleroberung von Henri Harms, der sieht Tom Schülke und Tom makiert freistehend sofort
den Ausgleich – Denkste! Abseitsentscheidung zumindest zweifelhaft, aber wie das zum Spiel passen sollte, stellte sich nach
und nach mehr raus. Lammertsfehn immer wieder im Vorwärtsgang, wollte unbedingt den Ausgleich. In der 14. Minute Freistoß
aus 22 Metern. Ein Fall für Eike Oldermann. Nicht schlecht, aber knapp übers Tor.

Sieben Minuten später dann eine weitere Großchance. Tom Schülke bringt eine Ecke vors Tor, Stefan Focken mit dem Kopf, aber
trifft nur die Latte – das darf nicht wahr sein. Es ist ein Anrennen um den Ausgleich, der dem Gegner aber immer wieder gefährliche
Konter einbringt. Fünf Minuten vor der Halbzeit rückt wieder mal die gesamte Mannschaft auf, ohne auf den Gegner zu achten.
Nüttermoor läuft völlig blank auf Gerd zu – Querschläger – Vorentscheidung verschoben.

2. Halbzeit – irgendwie muß man doch das Spiel in Griff kriegen. Gelingt nicht wirklich. Hier noch ein Freistoß, da noch ein Angriff,
aber nichts Zwingendes. Bis zur 42. Minute. Florian Schreiber geht über rechts durch, flankt über den Torwart und Gorgen steht
vorm leeren Tor. Leider ist er mit 1,60 zu kurz um die Kugel zu erreichen, aber Gunnar Hein kommt noch an den Ball – Erster Versuch,
zweiter Versuch. Das Ding will nicht rein.

Nüttermoor wartet geschickt ab, erobert immer wieder den Ball und wird dann auch immer wieder gefährlich.

Dann sind 51. Minuten gespielt, die Zeit läuft davon. Diesmal geht Stefan Focken über rechts durch, sieht Gorgen, der direkt weiter
auf Florian Schreiber. Der scheint die „Schnauze voll“ zu haben, setzt sich durch und trifft. Endlich ist das Ding drin. Endlich steht es 1:1.

Nun wollte man mehr (im Nachhinein vielleicht ein Fehler).

In der 61. Minute ein Sammelsurium von Ecken für den Gastgeber. Man bekommt den Ball nicht geklärt. Die gefühlt vierte Ecke ist
dann per Kopf im Netz. Die erneute Führung und das Gefühl gegen Windmühlen zu kämpfen. So richtig glaubt nun niemand mehr
an einen positiven Ausgang. Zumindest nicht in den nächsten Stunden, Tagen oder….

Drei Minuten vor dem Ende macht die Eintracht den Deckel zu. Einen erneuten Konter schließen sie zum 3:1 Endstand ab.

Heute ging nichts. Da gibt es nächste Woche in Loga Einiges gut zu machen. Da muß man sich deutlich steigern…

Tore:

03. Min.: 1:0

51. Min.: 1:1 Florian Schreiber

61. Min.: 2:1

67. Min.: 3:1

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