Spielbericht vom 28.04.2017 BW Ramsloh – TSV Lammertsfehn 3:2 (2:0)

Erste Halbzeit 2:0 verloren, zweite Halbzeit 2:1 gewonnen. So könnte man es auch interpretieren.
Insgesamt gestaltete
sich das Auswärtsspiel schwierig. Einige Absagen und angeschlagene Spieler
hätten fast eine Absage zur Folge gehabt,
aber das Team trat an und machte seine Sache
besonders im zweiten Abschnitt super…

In den ersten zwanzig Minuten musste man mit dem Schlimmsten rechnen. Bereits kurz nach
Anpfiff musste Mittelfeldmotor
Florian Schreiber das Feld verletzungsbedingt schon wieder verlassen.

Ramsloh nahm sofort das Heft in die Hand und ließ Lammertsfehn kaum Luft zum Atmen. Angriff
über Angriff machte es dem
TSV unheimlich schwer. In der 12. Minute war es dann soweit.
Ballverlust im Mittelfeld, Ramsloh gibt Gas, keiner kommt mehr
so richtig hinterher und der
Stürmer läßt alleine vor Gerd Börgmann dem Keeper keine Chance. 1:0.
Zwar bemühte man sich um Entlastung, aber bereits vier Minuten später führte ein erneuter
Ballverlust zum 2:0.

Als Flo wieder aus der Kabine kam und nach dem Spielstand fragte, staunte er nicht schlecht,
ob der zwei gefallenen Treffer – aber
zu diesem Zeitpunkt hochverdient – Leider!

Irgendwie aussichtslos? Naja noch nicht ganz. Doppelpaß zwischen Wilfried Boekhoff
und Manuel Güldener, Manu trifft nicht richtig,
aber schon mal ein Lebenszeichen. Einige
Minuten später versucht es Gorgen mit einem Pass auf Stefan Focken. Der zieht knapp

übers Tor. Kurz vor der Halbzeit nochmal Großchancen auf beiden Seiten. Klaase Abschluß
beim Gastgeber, den Gerd Börgmann
noch so eben zur Ecke lenken kann und auf der
anderen Seite packt Eike Oldermann den Hammer aus und verfehlt um
Haaresbreite
den Anschlußtreffer.

In der Pause ist man sich einig, zu versuchen nochmal gegenzuhalten und das Team kommt
auch gut rein. Nach sechs Spielminuten
spielt die tiefstehende Sonne eine „blöde“ Rolle,
die Kugel bekommt die Abwehr nicht raus oder ran – Nutznießer Ramsloh mit der
Vorentscheidung.
ABER Aufgeben ist immer noch nicht angesagt. Im Gegenteil. Der Gegner ließ nun auch
zusehends etwas nach,
wobei die regelmäßigen Vorstöße stets gefährlich blieben und die
Abwehr um Tom Mansholt weiter alle Hände voll zu tun hatte.

Lammertsfehn jedoch kreierte nun auch immer öfter gefährliche Vorstöße. In der 52. Minute
spielt Eike Oldermann mit einem tollem
Diagonalpaß über die Abwehr Manuel Güldener frei.
Wenn der Kapitän Wilfried Loers dann einen Heber „befiehlt“ wird das natürlich

auch gemacht. Manuel hebt die Pille sehenswert über den Schlußmann ins Netz und
verkürzt auf 3:1.

Das gibt nochmal Anlass zur Hoffnung. Ziemlich genau zehn Minuten später läuft Gorgen
alleine aufs Tor zu, spielt ab statt es
alleine zu versuchen – Schade, aber Ecke!

Diese tritt Eike Oldermann an den zweiten Pfosten. Torwart und Verteidiger stören
sich gegenseitig. Nutznießer ist erneut
Manuel Güldener und es steht nur noch 3:2.

Sollte es tatsächlich noch klappen? Das eigentlich aussichtslose Spiel noch zu drehen?
Der TSV legte nochmal alles rein, aber die
letzte Chance hat dann doch noch Ramsloh
mit einem Treffer ans Aluminium.
Schwere personelle Ausgangslage, eigentlich keine Chance aber die hätte Lammertsfehn
beinahe noch genutzt. Das erinnerte etwas
an das Spiel gegen Heisfelde, wo man mit toller
Moral eine Vier-Tore-Rückstand fast noch aufgeholt hätte. Heute war es insbesondere

die zweite Hälfte, wo wieder diese tolle Moral bewiesen wurde.

So weiter, dann folgen die „Belohnungen“ von selber…

Tore:

12. Min.: 1:0

19. Min.: 2:0

41. Min.: 3:0

52. Min.: 3:1 Manuel Güldener

62. Min.: 3:2 Manuel Güldener

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