Spielbericht: SG Schwerinsdorf/Upl. – TSV Lammertsfehn 7:0 (3:0)

Keine Leute, keine Tore, keine Chance!!

Durch kurzfristige Absagen standen zu Beginn lediglich zehn Leute zur Verfügung.
Danke an Hilmar Börner von den Gastgebern, dass er sich bereit erklärte solange auszuhelfen
bis mit Dieter Janssen der elfte Mann da war.
Wie sich später herausstellen sollte wurde Hilmar dann doch noch öfter gebraucht…
Generell muss man sehen, ob die Begegnungen gegen solche Mannschaften wirklich sinnig sind,
denn einige Spieler, die sogar vor Kurzem noch in der Ersten spielten und auch sonst höherklassig
gespielt haben, bedeuten letztlich ein deutlicher Klassenunterschied, der wohl für beide Seiten nur
begrenzt Spaß macht, aber sei es drum.

Gerade vier Minuten gespielt findet ein verunglückter Ball genau den Fuß des Gegners und der
läßt Gerd Börgmann keine Chance – 1:0.
Der TSV sucht seine Chance in der Defensive, um mit gelegentlichen Vorstößen zu überraschen.
Das gelingt zum Teil in der ersten Viertelstunde auch einigermaßen, auch wenn der erste
vielversprechende Angriff bis zur 13. Minute dauert und Zimbo mit einem Schußversuch andeutet,
dass man es durchaus auch offensiv versuchen will.
Schade, dass dann durch eine Unvorsichtigkeit leichtfertig die Kugel hergeschenkt wird, der
Nutznießer seinen Mitspieler sieht und dadurch auch dieser keinerleih Mühe hat den Ball zum
2:0 zu versenken. Zehn Minuten vor der Halbzeit bekommt Phillip Kaminski einen Schlag auf die
Nase und muß mit starkem Nasenbluten vom Platz – auch das noch, aber Hilmar ist da und
übernimmt – nochmals Danke.

Nach einer halben Stunde die dann wohl größte Chance für Lammertsfehn. Jürgen Broers holt sich
die Pille über links, spielt im Fallen Gunnar Hein an. Der zieht ab, aber knapp über die Latte.
Das wäre der Anschlußtreffer – Ärgerlich.
Mit dem Pausenpfiff dann Ecke für die SG. Die Flanke findet tatsächlich den Kopf eines Mitspielers
inmitten von fünf Abwehrspielern des TSV. Darf nicht passieren, tat es aber. 3:0. Vorentscheidung und Pause.
Phillipp ist wieder dabei und gleich zu Beginn ist die Abwehr des Gastgebers sich hinten nicht einig
und plötzlich bekommt Jürgen Broers die Riesenchance, trifft den Ball leider nicht richtig.

Dann kommt es noch dicker. Günther Ennen verdreht sich den Oberschenkel, verläßt den
Platz und …. Jawoll unser Hilmer ist wieder da. Dreimal ist Ostfriesenrecht, zum dritten Mal
sagen wir DANKE, aber irgendwie ist nun auch die Luft endgültig raus.
Schwerinsdorf erhöht relativ mühelos auf 4:0 und 5:0.
Jürgen Broers bringt nochmal Hilmer ins Spiel, der mit einer schönen Flanke Stefan Focken bedient,
der auf rechts völlig blank übers Tor trifft. Heute geht gar nichts.
In der 61. Minute gelingt der SG noch ein Doppelschlag zum Endstand. Das war es.
Ein schwarzer Abend, an dem mit einer Notbesetzung gegen einen „höherklassigen“ Gegner nichts ging.

Tore:

04. Min. 1:0                            51. Min. 5:0

19. Min. 2:0                            61. Min. 6:0

34. Min. 3:0                            62. Min. 7:0

45. Min. 4:0

 

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