22.05.2015     TSV Lammertsfehn – SV Gotano 4:2 (2:0)

ERLEICHTERUNG: Man kann doch noch gewinnen.

Die erste Halbzeit war klasse, leider fehlte die Chancenverwertung. Die zweite
Hälfte war auch gut – zumindest für den Kreislauf des Betreuers.
Der wurde ordentlich in Schwung gebracht.

Insgesamt sehr faire Partie mit der Schiedsrichter Hans Wilhelms keine
Probleme hatte. Danke an beide Teams und an Hans, der sich wieder
als „Pfeife“ zur Verfügung stellte…

Die erste Großchance hatte der TSV in der 9. Minute. Mißverständnis in den
Abwehrreihen der Gäste, Fehlpass auf Tom, der versucht auf Hotte. Wohl etwas
zu überraschend. Auch der Rest der Offensive darf sich versuchen.

Lammertsfehn übte regelrecht einen Dauerdruck aus, ging aber zu fahrlässig
mit seinem Möglichkeiten um.

Viertelstunde gespielt, Ralf Roos mit einer schönen Flanke von links, findet in
Tom Schülke einen Abnehmer. 1:0.

Gotano stellt sich nur selten im gegnerischen Strafraum des TSV vor. Ansonsten
immer wieder der Gastgeber. Zahlreiche Abschläge von Gerd Börgmann in die
gegnerische Hälfte sorgen für allerhand Gelegenheiten, die jedoch ungenutzt
blieben. Es hätte gut und gerne 5:0 stehen MÜSSEN. Wenn man gerade beim
Fußball keine Tore schießt, ist das Blöd. Dann kurz vorm Pausentee.
Tom Schülke stört den Spielaufbau des Gegners, spitzelt die Pille über den
Keeper zum 2:0. Super gemacht.

Zwei Minuten später hat Tom sogar die Chance zu einem lupenreinen Hattrick.
Will er aber nicht. Schade, wäre ihm zu gönnen. Eigentlich stehen alle
Zeichen auf Sieg – EIGENTLICH…

Anpfiff zweite Hälfte, viel zu lässig lädt die Abwehr zum Anschlußtreffer ein.
Da sagt ein Stürmer gerne mal „Dankeschön“ und es steht plötzlich nur noch
2:1. Das war dann wohl eine Initialzündung! Allerdings in die falsche Richtung.
Plötzlich geht nichts mehr. Vorbei der „Dauerdruck“, vorbei mit schönen Angriffen.
Kein Wechsel in der Halbzeit, jedoch das Team, wie ausgewechselt. Grauenvoll,
teilweise. Konsequenz: Naja, wenn die Gäste sich so über Geschenke freuen,
machen wir doch nach einer Stunde noch eins. Die Kugel kommt in den
Strafraum, die Abwehr kriegt den Ball nicht raus und der Ausgleich ist da.
2:2 irgendwie ein Eigentor. Unfassbar. Holt man wieder nichts??

Zwei Minuten vor dem Ende dann Eckball von Horst Janssen, der Ball kommt
auf Höhe 16-er zu Thomas Kleinfeld. Der versteht keinen Spaß und versenkt
das Ding volle Suppe zur erneuten Führung. Quasi mit dem Schlußpfiff setzt
Anteus Focken Stefan Focken in Szene – das muß Bruderliebe sein – Stefan
fackelt nicht lange und macht mit einem Schuß durch die Hosenträger vom
Keeper sogar noch das 4:2. Das war´s. Aufgrund der ersten Halbzeit verdient,
hätte aber auch in´s Auge gehen können.

Tore:

16. Min.: 1:0 Tom Schülke
31. Min.: 2:0 Tom Schülke
37. Min.: 2:1
60. Min.: 2:2
68. Min.: 3:2 Thomas Kleinfeld
69. Min.: 4:2 Stefan Focken

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